UX-Check · datasolut.com · Stand 03.09.2026
Erst den vorhandenen Traffic besser führen. Den Seitenausbau mit SEO abstimmen.
Search Console und Clarity zeigen: Nur wenige Einstiege führen in den kommerziellen Bereich. In der organischen Suche gehen 92,7 % der Klicks in den Wissensbereich. Daraus folgt die UX-Aufgabe: Navigation ordnen, bestehende Leistungsseiten verständlicher aufbauen und den Weg aus dem Wissensbereich verbessern. Welche neuen Seiten sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie entstehen, entscheidet die Keyword-Recherche im SEO-Part.
Was die Zahlen sagen
In der Search Console erhält der kommerzielle Bereich 1 % der Klicks, der Wissensbereich 92,7 %. Clarity bestätigt den geringen Anteil kommerzieller Einstiege.
Teil 2Die Navigation
Ist-Zustand, Beurteilung des Miro-Boards und ein Navigationsvorschlag mit fünf Hauptpunkten plus Kontakt. Alle Ziele existieren bereits.
Teil 3Die Leistungsseiten
Ein priorisierter Umbauplan: zuerst technische und redaktionelle Fehler beheben, danach Inhalte neu ordnen.
Was die Zahlen sagen
Search Console 28.05.–27.08.2026 · Clarity 05.–30.08.2026 (1.965 Sitzungen) · kein GA4 verfügbar
Wo die Nachfrage landet
Die Search Console zählt 12.926 organische Klicks in 91 Tagen. Nur 132 Klicks entfallen auf die 39 Seiten aus Leistungen, Lösungen, Branchen und Produkten. Wissensartikel und Wiki erhalten dagegen 92,7 % der Klicks und 98,6 % der Impressionen.
Clarity bestätigt das Muster mit einer anderen Datenbasis: 34 von 1.965 Einstiegen landen auf Leistungsseiten (1,7 %), mit Lösungen, Produkten und Branchen zusammen 3,6 %. Search Console misst organische Klicks, Clarity alle einwilligenden Sitzungen. Beide zeigen, dass nur ein kleiner Teil des Traffics im kommerziellen Bereich ankommt.
Wonach gesucht wird
Von den Klicks der Top-1.000-Suchanfragen entfallen 86,1 % auf Informationssuchen wie „machine learning“, „data science“ oder „customer lifetime value“. Weitere 12,7 % sind Markensuchen. Rund 1 % hat eine kommerzielle Absicht. Datasolut erreicht damit vor allem Menschen, die einen Begriff oder eine Methode verstehen wollen. Nur ein kleiner Teil sucht bereits nach einem Anbieter.
Einzelne Suchbegriffe erreichen bereits gute Positionen
Mehrere kommerzielle Suchanfragen zu bestehenden Leistungen liegen auf Position 2,4 bis 6,6. Andere, darunter „next best offer beratung“ und „generative ki beratung“, stehen erst auf Position 20 beziehungsweise 27. Welche Begriffe und Seiten aus SEO-Sicht priorisiert werden, entscheidet der SEO-Part. Dieser UX-Check bewertet, wie verständlich Angebot, Einstieg und Anfrageweg auf den vorhandenen Seiten sind.
Der stärkste kommerzielle Begriff ist eine Preisfrage
Die Suchanfrage „microsoft fabric kosten“ bringt 10 Klicks bei 262 Impressionen und Position 6,6. Damit ist sie der klickstärkste kommerzielle Begriff. Die Antwort steht auf der Fabric-Seite erst in der FAQ — am Desktop nach 27,5 von 32,9 Bildschirmhöhen, mobil nach 30,9 von 31,7.
Die Leistungsseiten im Einzelnen
| Seite | Klicks | Impressionen | Ø Position | CTR |
|---|---|---|---|---|
| Data Science & KI-Beratung meiste Sichtbarkeit, messbarer Ausgangswert |
11 | 9.317 | 23,0 | 0,12 % |
| Microsoft Fabric Beratung gute Position, niedrige CTR, Ziel bezahlter Klicks |
16 | 4.613 | 7,2 | 0,35 % |
| Databricks Beratung | 13 | 4.382 | 12,8 | 0,30 % |
| Databricks Schulung beste CTR aller zehn, nur im Footer verlinkt |
12 | 440 | 6,8 | 2,73 % |
Messbare Basislinie für die UX-Änderungen: data-science-beratung hat 9.317 Impressionen auf Position 23 bei 0,12 % CTR. Keine andere bestehende Leistungsseite liefert so viel Sichtbarkeit als Ausgangswert. Wie diese Überarbeitung gegen die neuen Prio-1-Seiten aus der Keyword-Recherche priorisiert wird, klärt der SEO-Part.
Beste CTR, aber nur im Footer: databricks-schulung verwertet ihre Sichtbarkeit besser als jede andere Leistungsseite, steht jedoch weder im Hauptmenü noch auf der Übersichtsseite.
Wo der Traffic liegt
Die Tabelle zeigt die fünf klickstärksten Wissensseiten in 91 Tagen. Allein der Artikel was-ist-machine-learning hat 19-mal so viele Impressionen wie der gesamte kommerzielle Bereich: 1.057.240 gegenüber 56.444.
| Seite | Klicks | Impressionen | Möglicher Anschluss |
|---|---|---|---|
| Anwendungsgebiete von KI | 1.261 | 246.459 | Data Science & KI-Beratung |
| Was ist ein Algorithmus (Wiki) | 783 | 288.895 | Data Science & KI-Beratung |
| Neuronale Netzwerke: Einführung | 683 | 97.907 | Data Science & KI-Beratung |
| Was ist Machine Learning | 464 | 1.057.240 | MLOps · KI-Workshop |
| Customer Lifetime Value | 436 | 241.364 | Data Science & KI-Beratung |
Live-Prüfung am 03.09.: Drei der fünf Seiten enthalten im Hauptinhalt bereits mindestens einen Link zu einer Leistung, zwei enthalten keinen. Die vorhandenen Links führen teils über veraltete Weiterleitungsziele und folgen keiner einheitlichen Zuordnung. Ein konsistentes Cross-Selling-Modul ist deshalb eine UX-Hypothese, kein belegter Wirkungstreiber. Welche Zielseite inhaltlich und aus Suchsicht passt, wird mit dem SEO-Part abgestimmt.
Geräte
Laut Search Console kommen 75,8 % der organischen Klicks vom Desktop, 22,8 % von Mobilgeräten und 1,4 % vom Tablet. Clarity zählt in denselben 1.965 Sitzungen 86,3 % Desktop, 11,0 % mobil (216 Sitzungen) und 2,7 % Tablet. Die Anteile unterscheiden sich, weil beide Tools andere Grundgesamtheiten erfassen: die Search Console nur organische Google-Klicks, Clarity alle Sitzungen mit geladenem Tag. In beiden Quellen dominiert derselbe Gerätetyp.
Konsequenz für diesen Check: Der Fokus liegt auf Desktop, Mobile läuft als Kontrollansicht mit. 216 mobile Sitzungen tragen keine Umbauentscheidung, grobe Fehler dürfen dort aber nicht stehen bleiben — deshalb sind die mobilen Befunde weiter Teil des Reports. Die enge Spalte bleibt daneben ein Diagnose-Werkzeug: Priorisierungsprobleme in der Navigation zeigt sie schneller als der Desktop, wo alles nebeneinander Platz hat.
Was diese Zahlen nicht belegen
Kein Google Analytics: die alte Tracking-Instanz wurde bei der GTM-Umstellung überschrieben. Es gibt keine zweite Quelle gegen die Clarity-Zahlen.
Auf Ebene einzelner Leistungsseiten sind die Clarity-Fallzahlen einstellig (Fabric 9, Data Science 4, Databricks 3 Einstiege). Diese Fallzahlen reichen nicht für belastbare Aussagen über das Verhalten auf einer einzelnen Seite.
Clarity erfasst nur einwilligende Sitzungen. Wie groß der fehlende Anteil ist, lässt sich ohne zweite Quelle nicht bestimmen.
Alle Search-Console-Tabellen sind bei 1.000 Zeilen gekappt. Die Verteilungen gelten deshalb nur für diese Stichprobe. Auch die Suchabsicht wurde über Stichwörter zugeordnet. Ihre Größenordnung ist aussagekräftiger als der genaue Einzelwert.
Die Scrolltiefe auf der Übersichtsseite ist unbekannt. Damit fehlt der direkte Beleg für ein Ankermenü.
Die Seitenprüfung entstand zuerst am Handy-Viewport (390 × 844), die Seitenlängen und die Navigation wurden nach dem Fokuswechsel bei 1440 × 805 nachgemessen. Nicht nachgemessen sind Lighthouse, die Kontrastknoten, die Alt-Texte und die Tap-Target-Größen — der gespeicherte Lighthouse-Lauf ist ein Mobile-Lauf. Kontrast und Alt-Texte sind Eigenschaften des DOM und damit geräteunabhängig, gemessen wurden sie am Desktop aber nicht.
Wie viele Besucher den HubSpot-Kalender überhaupt geladen bekommen, ist unbekannt. Sitzungen mit aktivem Tracker-Blocker fehlen in Clarity und in HubSpot zugleich und sind nur serverseitig messbar.
Die Wirkung der Empfehlungen ist noch nicht gemessen. Ihre Priorität leitet sich aus dem gemessenen Ist-Zustand und anerkannten UX-Prinzipien ab. Dieses Vorgehen wurde zu Projektbeginn vereinbart.
Die Leistungsseiten
Microsoft Fabric · Databricks · Data Science & KI – Seitenlängen gemessen bei 1440 × 805 (Desktop) und 390 × 844 (mobil)
Die Reihenfolge erschwert die Entscheidung
Argumentation, Case Studies, FAQ und Preisorientierung sind auf den drei Seiten vorhanden. Ihre Menge und Reihenfolge erschweren jedoch die Entscheidung: Erst nach knapp 17 Bildschirmhöhen stehen die konkreten Einstiege zur Wahl — am Desktop bei 16,6 (Fabric) und 16,7 (Data Science), mobil bei 16,8 und 18,2; Databricks hat gar keine Angebotssektion. Die grüne Marke zeigt, wo diese Sektion beginnt. Die fixe Desktop-Kopfzeile und die mobile Sticky-Leiste bieten zwar durchgehend „Erstgespräch vereinbaren“ an, führen aber nur auf den unverbindlichsten der drei Einstiege. Wer prüfen will, ob Workshop oder Assessment passt, muss scrollen.
Die Balken zeigen die Desktop-Messung: eine Bildschirmhöhe entspricht einem Laptop-Fenster (1440 × 805 px). Gemessen wird die Seitenlänge, nicht das beobachtete Scrollverhalten der Besucher — wie weit tatsächlich gescrollt wird, liegt für diese Seiten nicht vor.
Microsoft Fabric
32,9 Bildschirmhöhen · mobil 31,7
Data Science und KI
25,9 Bildschirmhöhen · mobil 27,2
Databricks
25,2 Bildschirmhöhen · mobil 25,0
Übersicht /leistungen/
19,5 Bildschirmhöhen · mobil 20,1
Der große Bildschirm verkürzt den Weg nicht. Alle vier Seiten liegen am Desktop innerhalb von ±5 % ihrer mobilen Länge, die Fabric-Seite ist sogar minimal länger. Der Grund ist die feste Inhaltsbreite: Bei 1920 px Fensterbreite misst die Fabric-Seite 25.882 px statt 26.485 px — zusätzliche Breite wird nicht in kürzere Seiten umgesetzt. Der Befund gilt damit für beide Geräteklassen.
Auf der Databricks-Seite fehlt die Angebotssektion vollständig. Außerdem gibt es auf keiner der drei Seiten ein Formular. Jeder Anfrageweg führt zu einem Terminkalender auf einer externen Subdomain.
Der einzige Anfrageweg kann durch Tracker-Blocker ausfallen
Der Terminkalender auf lp.datasolut.com wird von HubSpot geladen. Damit steht er auf den Filterlisten gängiger Tracker-Blocker. In der Prüfung war der Kalender in Vivaldi mit der Standardeinstellung „Tracker und Werbung blockieren“ nicht benutzbar: Der Browser sperrte vier Hosts, darunter den Kalender selbst. Dieselbe Sperre setzen Brave von Werk aus und Erweiterungen wie uBlock Origin oder AdGuard.
meetings-eu1.hubspot.comDer Terminkalender selbst. Wird dieser Host gesperrt, hat die Seite keinen Anfrageweg mehr – weder Formular noch sichtbare Telefonnummer stehen daneben.
app-eu1.hubspot.comLiefert die Einbettung von Formular und Kalender.
js-eu1.hs-analytics.netHubSpot-Analytics. Der Ausfall betrifft nur die Messung.
js-eu1.hs-banner.comHubSpot-Consent-Banner.
Der Befund ist struktureller Art, keine Quote: Wie viele Besucher betroffen sind, lässt sich ohne serverseitige Messung nicht bestimmen. Geblockte Sitzungen fehlen in Clarity und in HubSpot gleichzeitig, eine verlorene Anfrage hinterlässt also keine Spur. Solange der Kalender der einzige Weg ist, hängt die gesamte Konversion an einem Skript, das der Besucher-Browser abweisen darf. Ein Formular auf der eigenen Domain und ein sichtbarer Kontaktweg mit Telefonnummer und Mailadresse neben dem Kalender lösen das unabhängig vom übrigen Redesign.
Der Umbau: Entscheidung nach oben, Belege darunter
Die Inhalte sollten neu priorisiert und gestaffelt werden. Case Studies, Zahlen und Detailargumente bleiben erhalten, weil sie umfangreiche Beratungsentscheidungen absichern. Die ersten drei Bildschirmhöhen klären künftig, ob das Angebot grundsätzlich passt. Weitere Belege folgen darunter.
Heute (Fabric, Desktop, 32,9 Bildschirmhöhen · mobil 31,7)
12 CTAs mit 7 verschiedenen Versprechen, alle auf denselben externen Kalender.
Ziel (unter 12 Bildschirmhöhen sichtbar)
Jeder Button führt zu einem klaren Ziel. Der Anlass steht in der Zeile darüber.
Vier Sofortmaßnahmen
Alle vier Punkte liegen im Theme und wirken auf allen drei Seiten gleichzeitig.
Ist-Zustand des Primär-CTA
1,92 : 1
Text #f9f7f4 auf #ff9f1a erreicht nur 1,92 : 1. WCAG fordert 4,5 : 1. Die Prüfung meldet 7 Button-Instanzen und 15 weitere Elemente unter dem Grenzwert. Dazu gehören die Counter-Zahlen mit 1,36 : 1. Der Wert hängt an der Klasse btn-primary und gilt damit für jeden so gestalteten Button.
Lighthouse mobil bewertet die Fabric-Seite mit 96 für Accessibility, 77 für Best Practices und 100 für SEO. Die 96 ist irreführend hoch: Geprüft werden nur automatisierbare Kriterien, und die 22 Kontrastknoten hängen an einem einzigen Farbwert. Die Abzüge bei Best Practices stammen aus Cookies von Drittanbietern (HubSpot, Clarity) und aus einer llms.txt ohne Überschrift und ohne Links.
CTA-Ziele normalisieren
Suchen & ErsetzenVier Termin-Buttons verwenden eine unverschlüsselte http://-Adresse oder einen veralteten Pfad: „Jetzt anfragen“ und „Erstgespräch vereinbaren“ auf der Data-Science-Seite, „Erstgespräch vereinbaren“ auf der Databricks-Seite, „Eignungs-Check“ auf der Fabric-Seite. Dadurch entsteht am Konversionspunkt eine Weiterleitung. Alle vier gehören auf https://lp.datasolut.com/termin. Dasselbe Muster steckt in den zwei Whitepaper-Buttons der Startseite — beim Suchen und Ersetzen gleich mitnehmen.
Sticky-Leiste darf keinen Text mehr verdecken
CSSDie mobile Sticky-CTA-Leiste überdeckt am Seitenende die Überschrift „Welcher Einstieg passt zu Ihnen?“. padding-bottom am body in Leistenhöhe setzen oder die Leiste am Seitenende ausblenden.
Whitepaper-Popup auf den Leistungsseiten abschalten
KonfigurationDas Popup „KI Use-Cases für Marketing und Vertrieb“ überdeckt beim Einstieg am Handy die Hälfte des ersten Bildschirms; am Desktop ließ es sich in der Nachprüfung am 01.09. nicht auslösen. Auf der Fabric-Seite lenkt es vom eigentlichen Angebot ab. Auf passenden Wissensseiten kann es dagegen als nächster Schritt dienen.
Steuerungslabels übersetzen
Theme-LokalisierungDie Steuerungslabels „Next slide“, „Previous slide“ und „Close Primary Menu“ sind englisch, obwohl die Seite lang="de" verwendet. Screenreader lesen sie deshalb mit deutscher Stimme vor. Die Labels sollten übersetzt und genauer benannt werden, zum Beispiel „Nächste Case Study“ statt „Nächste Folie“.
Umbau je Seite: Redaktion und Theme
Angebotssektion auf Bildschirmhöhe 2–3 ziehen
RedaktionDie drei Einstiege kommen direkt nach der Problemsektion. Kompakte Karten nennen jeweils eine Größenordnung für den Aufwand; eine Preisliste ist nicht nötig. Auf der Databricks-Seite muss diese Sektion ergänzt werden. Auf der Fabric-Seite gehört der Kosten-Abschnitt in die obere Hälfte, weil die häufigste kommerzielle Suchanfrage eine Preisfrage ist.
Einen Anfrageweg ohne Domainwechsel schaffen
Theme + CRMAlle 12 CTAs führen heute zu einem Kalender auf einer externen Subdomain. Der Domainwechsel findet damit genau am Konversionspunkt statt. Ein kurzes Kontaktformular am Seitenende schafft einen einfacheren Weg für Fragen. Es braucht drei Felder und die Leistung im vorausgefüllten Betreff. Alternativ kann der Kalender direkt auf der Seite eingebettet werden. Der Domainwechsel ist dabei nicht nur eine Hürde: Der Kalender liegt auf einem HubSpot-Host, den Tracker-Blocker sperren. Ein Formular auf der eigenen Domain bleibt auch dann erreichbar. Telefonnummer und Mailadresse gehören sichtbar daneben.
CTA-Labels an das Ziel angleichen
RedaktionSieben verschiedene CTA-Labels führen auf denselben Kalender, darunter „Angebot anfragen“, „Microsoft-Funding prüfen“ und „Eignungs-Check“. Entweder brauchen diese CTAs unterschiedliche Ziele, oder sie erhalten ein gemeinsames Label, das den Kalender korrekt beschreibt. Der jeweilige Anlass steht dann in der Zeile darüber:
Statt: „Angebot anfragen“ → Kalender
Frage: „Sie wollen wissen, ob sich Fabric für Sie lohnt?“
Button: „Erstgespräch vereinbaren · 30 Min. · unverbindlich“
Schichten statt löschen
RedaktionZiel: unter 12 Bildschirmhöhen sichtbarer Inhalt bei gleichem Textbestand. Die zweite Hälfte der Argumentationssektionen, den Ablauf und die Detailzahlen in Accordions legen; FAQ-Fragen dabei auf <h3> setzen, leere Überschriften und Zähler-H2 entfernen.
Hero verdichten
ThemeDie H1 ist am Desktop 72 px groß und belegt damit 30 % des ersten Bildschirms. Mobil sind es 48 px über sieben Zeilen, wobei Wörter unsauber getrennt werden, etwa „Bera-tung“. Am Desktop auf 48–56 px reduzieren, mobil auf 32–36 px und die Silbentrennung unter 480 px abschalten. Eine zweizeilige Subline erklärt Angebot, Zielgruppe und Zeitrahmen.
Breadcrumb und verwandte Leistungen
ThemeEine Breadcrumb-Navigation zeigt Besuchern, wo sie sich im Angebot befinden. Das ergänzt zugleich das fehlende BreadcrumbList-Schema aus dem technischen Audit. Am Seitenende sollte eine kompakte Auswahl verwandter Leistungen folgen. Die UX-Leitplanke lautet: wenige, unterscheidbare nächste Schritte statt einer vollständigen Liste. Welche Ziele thematisch und aus Suchsicht passen, wird mit dem SEO-Part abgestimmt.
Übersichtsseite als Vergleichsansicht
Redaktion + ThemeHeute: 19,5 Bildschirmhöhen für 7 von 10 Leistungen (mobil 20,1), 2,8 je Eintrag, keine Gegenüberstellung. Umbau auf eine Kachelansicht mit allen zehn Leistungen à 3–4 Zeilen in einer Ansicht, Reihenfolge nach denselben drei Themengruppen wie im Menü, damit Menü und Übersicht dasselbe Bild zeigen. Die Kacheln dabei in „Einstieg“ und „Umsetzung“ gruppieren – so wird die Stage-Logik des Boards sichtbar, ohne eine Menü-Ebene zu belegen.
Alt-Texte und Tap-Targets nacharbeiten
RedaktionJe Seite fehlen bei 26 bis 31 von rund 60 Bildern die Alt-Texte. Bei Diagrammen geht dadurch Information verloren. Dekorative Bilder erhalten alt="". Inhaltstragende Bilder brauchen eine kurze Beschreibung. Die Klickfläche der Footer-Links sollte von 16 px auf mindestens 24 px Höhe wachsen (mobil gemessen).
Fahrplan in vier Stufen
Aufsteigend nach Aufwand, jede Stufe einzeln lieferbar
Reparieren
Buttontext auf Dunkelgrün stellen. Im Hauptmenü die Leistungsliste aus dem Footer übernehmen. Das behebt 5 fehlende Seiten, 3 falsche Labels und 3 Weiterleitungen. Zusätzlich das Jobs-Sprungziel, das „Kompetenz“-Doppelziel, die CTA-Ziele, die Sticky-Leiste, das Popup und den Consent-Text korrigieren.
Navigation und Leistungsseiten neu ordnen
Suche einbauen. Übersichtsseite als Vergleichsansicht, Kacheln nach Einstieg und Umsetzung gruppiert. Angebotssektion nach oben ziehen und bei Databricks ergänzen. Kosten-Abschnitt auf der Fabric-Seite in die obere Hälfte verschieben. Breadcrumb auf Leistungs-, Themen- und Wissensseiten ergänzen.
UX-Basislinie an Data Science & KI nutzen
Die Seite Data Science & KI-Beratung erhält 9.317 Impressionen und steht auf Position 23 – der messbarste Ausgangswert unter den bestehenden Leistungsseiten. Wenn der SEO-Part ihre Überarbeitung priorisiert, lassen sich die UX-Änderungen hier gegen eine vorhandene Basislinie prüfen. Ob sie vor neuen Prio-1-Seiten umgesetzt wird, entscheidet dieser Report nicht. Die fünf stärksten Wissensseiten dienen zusätzlich als begrenzter Test für konsistentere Übergänge zu den Leistungen.
Seitenausbau mit dem SEO-Part abstimmen
Dieser UX-Check entscheidet weder Zahl noch Reihenfolge neuer Seiten. Er definiert die strukturellen Voraussetzungen: Dubletten und 404-Ziele klären, das Menü skalierbar aufbauen und jede neue Seite sauber in Übersicht und Navigation einordnen. Welche Seiten das größte Suchpotenzial haben, beantwortet die Keyword-Recherche.
Schnittstelle zum SEO-Part
Dieser Report bewertet Nutzerführung, Seitenaufbau und Anfragewege. Er priorisiert keine Keywords und entscheidet nicht, welche neuen Seiten entstehen. Drei Punkte werden deshalb mit dem SEO-Part zusammengeführt:
Für Fabric, Databricks und Data Science liefert der UX-Check die Struktur-Befunde: Reihenfolge der Sektionen, Platz der Kostenantwort und fehlende Angebotssektion. Keyword-Ziel, Suchintention und inhaltliche Priorität kommen aus der Keyword-Recherche.
Ob bestehende Seiten oder neue Prio-1-Seiten zuerst umgesetzt werden, entscheidet der SEO-Part. Die UX-Empfehlung gilt unabhängig davon: Neue Seiten müssen in dieselbe verständliche Navigation und Vergleichsstruktur passen.
Titel, Beschreibungen, Rankings und Kannibalisierungsrisiken bleiben Teil der SEO-Maßnahmen und sind hier bewusst nicht abschließend bewertet.